Innotec Repaplast Repair 2K-Kunststoffklebstoff – 50 ml Doppelkartusche

Kunststoff dauerhaft reparieren: Vorbereitung und Verarbeitung

Risse, Löcher und abgebrochene Halterungen an Kunststoffteilen lassen sich in vielen Fällen fachgerecht instand setzen. Für ein dauerhaftes Ergebnis kommt es jedoch weniger auf möglichst viel Material als auf die richtige Vorbereitung, den passenden 2K-Klebstoff und saubere Arbeitsschritte an.

Wann lohnt sich eine Kunststoffreparatur?

Eine Reparatur ist besonders bei Stoßfängern, Verkleidungen, Gehäusen, Haltern oder Kunststoffteilen sinnvoll, die nach der Instandsetzung weiterbearbeitet oder lackiert werden. Vor Arbeitsbeginn sollten Ausmaß des Schadens, Materialart und spätere Belastung geprüft werden. Sicherheitsrelevante Bauteile gehören im Zweifel in die Hände eines Fachbetriebs.

Das passende Reparaturprodukt auswählen

Für Risse und Löcher in vielen gängigen Kunststoffen ist Innotec Repaplast Repair vorgesehen. Für kleine, schnelle und transparente Reparaturen kann Innotec Plastic Fix eine passende Alternative sein. Welches System geeignet ist, hängt vom Kunststoff, der Größe der Schadstelle und der gewünschten Nachbearbeitung ab.

  • Materialart und Schadensbild vorab bestimmen.
  • Farbe und Verarbeitungszeit passend zur Reparatur wählen.
  • Benötigte Mischdüsen und Werkzeuge bereitlegen.
  • Bei unbekannten Kunststoffen eine Haftungsprobe durchführen.

Untergrund vorbereiten

  • Schadstelle freilegen und lose Bestandteile vollständig entfernen.
  • Kunststoff mit einem geeigneten, materialverträglichen Reiniger säubern und entfetten.
  • Reiniger vollständig ablüften lassen.
  • Rissenden bei Bedarf entlasten und die Reparaturzone nach Systemvorgabe vorbereiten.
  • Prüfen, ob ein Haftvermittler oder eine rückseitige Verstärkung erforderlich ist.

Verarbeitung Schritt für Schritt

  1. Bauteil spannungsfrei ausrichten und gegen Verrutschen sichern.
  2. 2K-Kartusche mit der passenden Mischdüse bestücken.
  3. Eine kleine Anfangsmenge verwerfen, damit beide Komponenten gleichmäßig gemischt austreten.
  4. Material kontrolliert auftragen und die Schadstelle vollständig füllen.
  5. Vorgegebene Verarbeitungs- und Aushärtezeit einhalten.
  6. Erst danach schneiden, schleifen, spachteln oder lackieren.

Typische Fehler vermeiden

  • Auf verschmutzten, silikonhaltigen oder feuchten Flächen arbeiten.
  • Ungeeignete Reiniger einsetzen, die den Kunststoff anlösen.
  • Mischdüsen mehrfach verwenden oder das Mischverhältnis verändern.
  • Die Reparatur zu früh belasten oder nachbearbeiten.
  • Primer, Verstärkung oder Systemzubehör ohne Prüfung weglassen.

Sicherheit und technische Angaben

Für Verarbeitung, persönliche Schutzausrüstung, Lagerung und Entsorgung sind die aktuellen Produkt- und Sicherheitsdatenblätter maßgeblich. Diese Dokumente sind auf den jeweiligen Produktseiten den Artikelnummern zugeordnet.

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